Geborgene Babys durch Attachment Parenting

Der einfache Weg zum glücklichen Baby

Das Neugeborene an sich weiß nicht, dass es in eine moderne Hightech-Welt geboren worden ist, in der der Fortschritt in den letzten Jahrhunderten in allen Bereichen extrem schnell vorangeschritten ist. Das Säuglingsgehirn ist aber nach wie vor auf die Steinzeit programmiert und noch nicht bereit für unsere moderne Welt. Dementsprechend sind auch seine Bedürfnisse und Urinstinkte noch nicht auf die heutige Zeit eingestellt. Um dennoch ein glückliches und zufriedenes Baby zu bekommen, muss man diesen Bedürfnissen nachkommen und sie befriedigen. Dabei ist kein Ratgeber und keine Wissenschaft notwendig. Babys wachsen nebenbei auf und sind glücklich, wenn sie bei uns sind und lernen dürfen!

Familienbett
Wer liebt es nicht, neben einem geliebten Menschen einzuschlafen und auch wieder aufzuwachen? Steinzeitlich betrachtet wäre ein allein schlafendes Baby leichte Beute gewesen, so dass es immer in der Nähe der Familie gehalten wurde.

Glaube an das Weinen
Mit dem Weinen möchte ein Baby nicht stören oder gar etwas erzwingen. Es signalisiert seine Bedürfnisse. Ein zufriedenes Baby hingegen weint nicht.


Windelfrei
Wäre der Mensch dafür gemacht, seine Fäkalien immer und überall mit sich zu tragen, dann wäre die Windel am Körper angeboren.

Langzeitstillen
Stillen ist für das Baby mehr als einfach nur Nahrung. Es ist Wärme, Geborgenheit und Körperkontakt. Der angeborene Saugreflex zeigt deutlich, dass das Baby für das Trinken gemacht ist und es so seinem Überlebenstrieb nachgeht. Hinzu kommt, dass das Stillen als natürliche Ruhepause für Mutter und Kind genutzt werden kann. Auch das Immunsystem des Kindes wird durch das Stillen gestärkt.

Tragen
Betrachten wir das Tierreich, so ist es selbstverständlich, dass Babys sich an der Mutter festkrallen und mit herumgetragen werden. Auch bei menschlichen Babys ist der angeborene Greifreflex ein klares Zeichen dafür. Das Baby braucht niemals Angst haben verlassen zu werden und beruhigt sich durch das Wiegen sehr schnell.

Fingerfood
Ein Baby sollte alleine und in seinem eigenen Tempo essen dürfen. Es bekommt das, was auch die Eltern essen und kann so selbstständig Geschmäcker und Konsistenzen entdecken. Zusätzlich lernt es so, was essbar ist und was nicht. Durch die gesunde Selbsteinschätzung, welche schon im Kleinkindalter vorhanden ist, bekommt es so auch kein Bauchweh. Nebenbei wird durch das Essen mit den Fingern auch die Feinmotorik gefördert.