Maiga Peters-Deimel

Qualifikation:
- staatl. anerkannte Ergotherapeutin mit langjähriger Erfahrung im pädiatrischen Bereich
- Trageberaterin der Trageschule NRW
- selbst Mutter eines glücklichen Sohnes
Alter: 27 (Geburtsjahr 1987) 

Während meiner beruflichen Tätigkeit habe ich mir immer wieder die Frage nach dem "woher" gestellt. Woher kommen so viele Konflikte zwischen Eltern und ihren Kindern? Woher kommen so viele Entwicklungsrückstände? Die Aufklärung darüber kam in meiner eigenen Schwangerschaft, als ich per Zufall auf ein Buch gestoßen bin. Oft werden falsche Erwartungen an das Kind gestellt und zusätzlich seine Bedürfnisse nicht befriedigt. Bedürfnisorientierter Umgang heißt dabei keinesfalls, dass man das Kind verwöhnen soll. Vielmehr bedeutet es, dass man die optimalen Vorraussetzungen schafft, damit sich das Kind voll auf seine Entwicklung konzentrieren kann. Mein Leitsatz ist dabei immer: Auf die angeborenen Instinkte vertrauen!

Janina Kellermann

Qualifikation:
- Cytologie Assistentin
- Trageberaterin der Trageschule NRW
Alter: 28 (Geburtsjahr 1986) 

Da ich in einer Großfamilie groß geworden bin, habe ich schon früh das Tragen kennengelernt und fand es toll. Damals war mir noch nicht bewusst was das Tragen so schön macht und warum es diese unglaubliche Bindung schafft. Ich spürte nur, dass es beiden gut tut. Im Laufe der Zeit und auch im Zuge der eigenen Familienplanung, stellte ich mir immer mehr Fragen. Man liest und hört viel - was ist gut und was ist schlecht? Die eine Mutter sagt das, Oma sagt dies! Aber was ist nun wirklich gut und was gab es vor dem Kinderwagen? Was war bevor wir aus den Medien erfahren haben, was richtig und was falsch ist? Man ist verwirrt von dem Gesellschaftszwang und den ganzen Sorgen etwas falsch zu machen. Wie schaffe ich Vertrauen? Wie verhelfe ich meinem Kind zu einem guten und selbstbewussten Start ins Leben? Wie helfe ich auch bei Entwicklungsverzögerungen? Was ist praktisch? Was ist gut für eine gesunde Enzwicklung? Machen wir uns doch einfach folgendes bewusst: was gut tut, kann nicht schlecht sein und stellen uns viel mehr die Frage, wie es wäre, wenn wir einfach unserem Gefühl vertrauen würden. Fragen über Fragen und dabei liegt die Lösung so nah. Schaffen wir also Geborgenheit, denn Geborgenheit schafft Glück und das wünschen wir uns doch alle .